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Christoph Kohnen - Ehrung zum Unternehmer des Jahres 2018

UdJ2018 kl

Die Mittelstandsvereinigung der CDU Tönisvorst (MIT) verlieh bereits zum 12. Mal den MIT – Preis „Unternehmer des Jahres“. In diesem Jahr ging der Preis an den Unternehmer Christoph Kohnen aus St. Tönis.
Zu diesem Anlass versammelten sich fast 30 Gäste im Anrather Tafelsilber. Darunter die Landtagsabgeordnete Britta Oellers und der CDU Vorsitzende Dr. Dirk Louy.
Christoph Kohnen ist Inhaber der Autowerkstatt Kohnen an der Mühlenstraße 53 in St. Tönis, der dort Werkstatt, Reifenservice und den Verkauf von Fahrzeugen unter einem Dach anbietet. Den Grundstein für den heutigen Betrieb legten die Eltern Lorenz und Anna Kohnen im Jahr 1967 an der Willicher Straße. Viele erinnern sich noch an die Tankstelle auf der Ecke mit angeschlossener Werkstatt. Sohn Christoph stieg nach zwei Lehren zum KFZ Mechaniker und zum KFZ Elektriker – heute gibt es die zusammengefasste Ausbildung zum Mechatroniker - und der Meisterschule 1993 in das Familienunternehmen ein. 
1995 kam dann der große Schritt: die Familie kaufte das städtische Grundstück an der Mühlenstraße und baute neu. Statt 500 Quadratmeter hatte die Werkstatt jetzt 2000 Quadratmeter. 
Zum 1. Januar 1999 übergab dann Lorenz Kohnen das Unternehmen an seinen Sohn und aus dem ehemals fünfköpfigen wurde das heute dreizehnköpfige Team, zu dem auch seine Frau Vera gehört.
Aber auf dem Weg zu dem Betrieb in seiner heutigen Form waren wichtige unternehmerische Entscheidungen notwendig. Als ehemaliger Handballspieler war Christoph Kohnen den Wettbewerb gewohnt und stellte sich den Herausforderungen.
So erfolgte 2001 der Beitritt zum Verbund der Automeister. Damit wurden erforderliches Marketing und Beratung in betriebswirtschaftlichen Fragen sichergestellt. Dazu kam ein Angebot an Schulungen und ein reger Erfahrungsaustausch unter den angeschlossenen Werkstätten.
Seit 2013 kam der Bereich Verkauf von Neu- und Gebrauchtwagen hinzu. Kundengerecht sucht die Firma deutschlandweit nach dem passenden Auto für den Kunden. Dabei prüft ein Gutachter jedes Angebot, bevor die Firma Kohnen das Auto kauft und nach St. Tönis bringt.
Christoph Kohnen weiß, dass man heute im Autobereich breit aufgestellt sein muss. So ist das Unternehmen heute nicht mehr nur „Werkstattpartner für alle Modelle“, sondern auch Autohaus, sprich: Fahrzeughändler. Komplettiert wird das Angebot durch andere Bereiche, wie etwa den Reifenservice, der im Laufe der Jahre immer mehr an Bedeutung gewonnen hat.
Kein Wachstum ohne Investitionen - keine Investitionen ohne Risiko. Im Spannungsfeld Wachstum, Bürokratie und Digitalisierung in einer immer anspruchsvoller werdenden Welt hat Christoph Kohnen immer gute Entscheidungen getroffen.
 
Die Erfolge sprechen für sich. Hier einige Beispiele:
 
2003: Bei einem verdeckten Werkstatttest der Sachverständigenorganisation KÜS bestand die Firma mit einem Gesamtergebnis von 97,6% mit Auszeichnung. 
 
2005: Kohnen wird zum „AUTOMEISTER des Jahres“ gekürt; ein Wettbewerb, in dem jährlich der beste und innovativste Betrieb aus allen ca. 100 AUTOMEISTER-Betrieben ermittelt wird.
2012: Bei der jährlichen Zufriedenheits-Umfrage unter allen Kunden konnte die Firma Kohnen den 3. Platz unter allen AUTOMEISTER´n belegen.
2013: Der Betrieb nimmt am Wettbewerb „Werkstatt des Jahres“ teil, welcher unter allen freien Werkstätten Deutschlands von einem unabhängigen Gremium mit einem sehr aufwändigen Bewerbungsverfahren veranstaltet wird. 
 
Nach einem spannenden Wettbewerb hat es die Firma Automeister Kohnen in der Kategorie der Betriebe mit 6-13 Mitarbeiter unter die 10 besten Werkstätten Deutschlands geschafft - immerhin aus einer Gundgesamtheit von 35.000.
Dabei weiß Christoph Kohnen: kein Erfolg ohne das richtige Team. Er ist stolz darauf, im Laufe der Jahre die richtige Mischung an Mitarbeitern in Werkstatt und Service gefunden zu finden. Nachwuchs zu finden ist auch in dieser Branche schwer. Dabei bietet der Betrieb interessante Ausbildungsplätze an zum Automobilkaufmann, zum KFZ-Mechatroniker oder zum KFZ Elektriker Meister.Aktuell beschäftigt er 2 Lehrlinge; im nächsten Jahr kommt ein weiterer hinzu. Darüber hinaus bietet er 10 bis 15 Praktikanten im Jahr die Möglichkeit, frühzeitig die Vielseitigkeit dieses Berufes kennenzulernen.
Einen besonderen Erfolg aber darf Christoph Kohnen hinsichtlich seiner Familie verzeichnen. Er ist seit 27 Jahren mit seiner Frau Vera verheiratet. Das Paar hat drei Kinder. Zwei Söhne im Alter von 22 und 20 Jahren haben Ausbildungen abgeschlossen zum IT Fachmann bzw. zum Schreiner.
 
Eine Tochter im Alter von 24 Jahren hat mit einer kaufmännischen Ausbildung ein duales Studium begonnen und ist bei einem Tönisvorster Unternehmen beschäftigt. Trotz aller Belastungen, die der tägliche Betrieb mit sich bringt, ist Christoph Kohnen seit 35 Jahren stark engagiert bei der Freiwilligen Feuerwehr. Seit 15 Jahren ist er dort Gruppenführer und Ausbilder. Manche Wochen bringen 4 Termine an den Abenden mit sich, Einsätze noch nicht mitgerechnet.
 
Automeister Kohnen“ – ein Begriff in Tönisvorst seit über 50 Jahren. Die MIT wünscht dem diesjährigen Preisträger weiterhin viel Erfolg und das unternehmerisch richtige Händchen.
 
 
Bildunterschrift:
 (von links): Schatzmeisterin Annette Hegger, Vorsitzender Georg Körwer, Frau Vera Kohnen, Preisträger Christoph Kohnen, 2. Vorsitzender Gregor Heidenfels

Bund der Steuerzahler Nordrhein-Westfalen in offener MIT Vorstandssitzung

Bund SteuerzahlerAm Dienstag hatte die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU Tönisvorst zu einer offenen Vorstandssitzung zum Thema Haushaltssatzungsentwurf 2019 eingeladen. Zu Gast war der Dipl.-Wirtschaftsjurist und Verwaltungsfachwirt Markus Berkenkopf, Vorstandsmitglied der Vereinigung Bund der Steuerzahler Nordrhein-Westfalen e.V., Düsseldorf, der gut vorbereitet in einer fast dreistündigen Veranstaltung den Entwurf der Haushaltssatzung 2019 der Stadt Tönisvorst unter die Lupe nahm.

Herr Berkenkopf lobte die gute Strukturierung des Haushalts, stellte aber auch fest, dass ein nicht ausgeglichener Haushalt vorgelegt wird und man in Tönisvorst ganz offensichtlich über seine Verhältnisse lebt.

Auffällig sei unter anderem auch das relativ niedrige Gewerbesteueraufkommen. Für das Jahr 2022 wird ein Gewerbesteueraufkommen von 11.000 TEUR prognostiziert. Die prognostizierten Gewerbesteuereinnahmen für das Jahr 2022 liegen deutlich unter den Einnahmen von 2015 – vor der Erhöhung der Gewerbesteuerhebesätze. Tatsächlich ist es so, dass die Entwicklung der Gewerbesteuereinnahmen in Tönisvorst in krassem Gegensatz zu den dem Haushaltsentwurf 2019 zugrunde liegenden positiven konjunkturellen Annahmen steht. Das liegt vor allem daran, dass diese positive Entwicklung im Wesentlichen zurückgeführt wird auf höhere Zuführungen von Bund, Land und Kreis, die bis 2022 fortgeschrieben werden – Größen, auf die in einer Kommune niemand einen Einfluss hat. An den Ursachen für die defizitären Haushalte in der Vergangenheit ändert sich dadurch nichts.

Im Dezember 2015 beschloss der Stadtrat der Stadt Tönisvorst die Erhöhung der Hebesätze für die Grund- und Gewerbesteuer ab 2016. Zur Erinnerung: Während sich die Grundsteuer A - land- und forstwirtschaftliche Betriebe - von 225 auf 300 v.H. und die Grundsteuer B von 435 auf 500 v.H. erhöhen, wurden die Gewerbesteuerhebesätze um 65 Prozentpunkte auf 475 v.H. angehoben. Berkenkopf: „Mit einem Hebesatz von 475% liegt man deutlich über den fiktiven Hebesätzen des Landes NRW (417%).“

Günter Stammes, Ehrenvorsitzender der MIT Kreis Viersen, brachte es auf den Punkt: „Es hat sich leider bewahrheitet, dass höhere Gewerbesteuerhebesätze zu niedrigeren Gewerbesteuereinnahmen führen. Einige Firmen wandern ab, andere mit mehreren Standorten verlagern die Gewinne auf Betriebsstätten mit niedrigeren Steuerhebesätzen. Es ist einfach unverantwortlich, dass sich Tönisvorst die höchsten Gewerbesteuerhebesätze im Kreis Viersen und Umgebung "leistet".“

Georg Körwer, Vorsitzender der MIT, gehörte zu den fünf CDU-Mitgliedern, die am 17. Dezember 2015 in der Ratssitzung gegen die Steuererhöhungen gestimmt haben. Sein Abstimmungsverhalten begründete er mit wirtschaftspolitischen Argumenten, für die Mehrheit in der CDU-Fraktion standen dagegen haushaltspolitische Gründe im Vordergrund.

Georg Körwer: „Wir hatten damals darauf hingewiesen, dass es sich bei der Erhöhung der Gewerbesteuerhebesätze hinsichtlich von möglichen Steuermehreinnahmen nicht um einen einfachen Dreisatz handelt. Das kann niemals funktionieren – und genauso ist es ja auch gekommen.“

 

MIT-Tönisvorst auf Gesprächstour in Berlin

MIT BerlinIm März war der Vorstand der Tönisvorster Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT) der CDU in Berlin und absolvierte ein interessantes Besichtigungs- und Besuchsprogramm.
Die MIT diskutierte auch mit dem heimischen CDU-Bundestagsabgeordneten Uwe Schummer und man tauschte sich über aktuelle politische Themen im Reichstagsgebäude intensiv aus.
Auch wurde das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie besucht. MIT-Stadtverbandvor-sitzender Georg Körwer bekam mit seinem Vorstandsteam interessante Informationen.
Ein weiteres Gespräch fand mit dem Bundesgeschäftsführer der MIT Thorsten Alsleben in der neuen MIT-Bundesgeschäftsstelle an der Berliner Schadowstraße statt. Dabei erkundigte sich Alsleben über die Stimmung sowie Veranstaltungsformate an der Basis.
Auch wurde die CDU-Bundesgeschäftsstelle (Konrad Adenauer Haus) besichtigt und das Konzept Connect 2017 vorgestellt.
MIT Schummer
 

Neujahrsempfang für Tönisvorster Unternehmerschaft

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Zu einem Neujahrsempfang hatte die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT) Tönisvorst mit dem MIT-Kreisverband Viersen Anfang Januar eingeladen.
Einzelhändler, Handwerker und Unternehmer aus Tönisvorst und dem Kreisgebiet waren der Einladung zahlreich gefolgt.
Der MIT-Stadtverbandsvorsitzender Georg Körwer hatte mit MIT-Kreisvorsitzenden Maik Giesen den Handwerksmeister Rolf Meurer (Niederkrüchten) der Kreishandwerkerschaft Niederrhein (KrefeldViersenNeuss) sowie von Creativgraphic Uwe Geratz aus dem Viersener Gewächshaus für Start –UP Unternehmen eingeladen.
 
Der Kreishandwerksmeister Rolf Meurer fand deutliche Worte zu Verordnungen und Vorschriften der Landesregierung und brachte zahlreiche Beispiele, wo Handwerker in NRW gegenüber anderen Bundesländern mit Vorschriften und Dokumentationen benachteiligt werden.
Das muss dringend geändert werden, so Meurer. Das Handwerk sei das Rückgrat der Wirtschaft auch mit Ausbildungsplätzen. Viele Verordnungen sind vergnügungssteuerpflichtig, so Meurer ab-schließend in seiner Rede und erhielt abschließenden Applaus.
Hieran sprach kurz die CDU-Landtagskandidatin Britta Oellers für Krefeld und Tönisvorst und berichtete vom Besuch beim Vorster Metzgermeister Jakob Kohnen Anfang der Woche zum Thema Hygieneampel.
Im Anschluss stellte Uwe Geratz 360 Grad Photographie vor. Diese virtuellen Touren durch einen Ausstellungsraum, ein Geschäft, Restaurant oder Messen/Märkte sind für interaktive Entdecker im Internet die perfekte moderne Ansprache. Man macht das WEB erlebbar und spricht von Virutal Reality, so Uwe Geratz, der mehrere Nachfragen zu seiner Vorstellung bekam. Kunden bleiben deutlich länger auf eine interaktiven Internetseite und kaufen dort ein.
Der wissenschaftspolitische Sprecher der CDU-NRW Landtagsfraktion Dr. Stefan Berger und MIT-Landesvorstandsmitglied war ebenfalls nach Tönisvorst ins Kaminzimmer im Rathaus gekommen.

Steuererhöhungen beeinträchtigen die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes Tönisvorst

geschäftführender VorstandIm Dezember 2015 beschloss der Stadtrat der Stadt Tönisvorst die Erhöhung der Hebesätze für die Grund- und Gewerbesteuer ab 2016.  Während sich die Grundsteuer A  - land- und forstwirtschaftliche Betriebe - von 225 auf 300 v.H. und die Grundsteuer B von 435 auf 500 v.H. erhöhen, werden die Gewerbesteuerhebesätze um 65 Prozentpunkte auf 475 v.H. angehoben.

Gregor Heidenfels, Vorstandsmitglied der Mittelstandsvereinigung der CDU Tönisvorst (MIT), stellt klar: „Bereits jetzt ist klar, dass die Steuererhöhungen den Haushalt nicht sanieren werden. Sie werden lediglich Zeit verschaffen, ausgehend von einem genehmigungsfähigen Haushalt, strukturelle Einsparmaßnahmen zu beschließen und durchzusetzen. Ein Zusammenspiel zwischen der Haushaltskrise und einer dauerhaften Haushaltskonsolidierung ist aber aktuell noch nicht zu erkennen. Unabhängig von dem Fortgang der der strukturellen Einsparmaßnahmen ist aber eine Chance bereits vertan, nämlich einen Standort zu schaffen mit wettbewerbsfähigen Hebesätzen bei der Gewerbe- und der Grundsteuer.“ Hier sind andere Gemeinden Vorreiter wie die Stadt Monheim. Zum 1. Januar 2016 ist der Hebesatz der Gewerbesteuer in Monheim am Rhein nochmals um 20 Punkte auf nur noch 265 Punkte gesenkt worden. Dies hatte der Monheimer Stadtrat im Dezember entschieden. Monheim begreift Steuerpolitik richtigerweise als Standortfaktor in einem internationalen Wettbewerb und nicht als Politik zur Sanierung eines defizitären Haushalts. In Tönisvorst hat der Gewerbesteuerhebesatz in 1980 noch 250 v.H. betragen. Auch hier hat die Entwicklung der Hebesätze nicht zu einem ausgeglichenen Haushalt geführt. Zur Verbesserung der Ansiedlungsrate von Unternehmen sind natürlich nicht nur die Hebesätze relevant, sondern auch andere Standortfaktoren wie die Verfügbarkeit von Fachkräften, die Verkehrsanbindung an das Straßen- und Autobahnnetz oder die Energiekosten. „Viele für Unternehmen zu beachtende Standortfaktoren neben den Hebesätzen der Stadt gibt es in Tönisvorst aber nicht“, stellt Annette Hegger, Vorstandsmitglied der MIT, klar.   

Die Stadtverwaltung ist bestrebt, die Ansiedlung von Unternehmen in Tönisvorst voranzutreiben. Deshalb begrüßt die MIT auch ausdrücklich das Bemühen der Stadtverwaltung, das Gewerbegebiet an der Mühlenstraße fortzuentwickeln. Anke Dubberke, Geschäftsführerin der MIT, weist kritisch darauf hin: „Jedoch können im Moment keine Fortschritte beobachtet werden. Außerdem ist zu befürchten, dass mit den Steuererhöhungen diese Bestrebungen konterkariert werden“. „Langfristig betrachtet sind die Erhöhungen der Gewerbe- und Grundsteuer für eine positive Entwicklung des Haushalts immer kontraproduktiv“,  führt MIT Vorsitzender Georg Körwer aus, „Sie verschlechtern die Wettbewerbsfähigkeit eines Standortes bei den Ansiedlungsentscheidungen von Unternehmen. Aber nur eine starke Wirtschaftsstruktur trägt langfristig auch zur Konsolidierung des Haushaltes bei. Einen Bärendienst erweist man den Bürgern dieser Stadt, wenn der Nettoeffekt einer Gewerbesteuererhöhung negativ ausfallen wird.“ Die MIT fordert, bei der zukünftigen Entwicklung der wirtschaftlichen Lage von Tönisvorst nicht nur strukturelle Einsparmaßnahmen im Auge zu haben, sondern vor allem die aktive Standortpolitik mit dem Ziel der Ansiedlung neuer Unternehmen weiterhin konsequent zu betreiben.

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